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Grünbaum

Allgemeines

Häufigkeit
140
Rang
26760
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch grüene ‘grün’ und mittelhochdeutsch boum , bōm ‘Baum, Baumstamm, Stange, Mast’ für jemanden, der bei einem markanten Baum wohnt. Möglich ist auch, dass der Name auf den Bewohner eines Hauses mit einem entsprechenden Hauszeichen zurückgeht; als Hausname istGrünbaum vielfach belegt (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 627-628). Die Vorkommen im niederdeutschen Raum gehen auf Verhochdeutschung zurück.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Grünbaum (historisch mehrfach in Ost- und Westpreußen, jetzt z.B. Jeleń, Polen; Sokolniki, Russland). Aufgrund des unklaren Alters der Siedlungsnamen ist diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 627-628) unsicher.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 24.05.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 278-280.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 627-628.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Grünbaum, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/26852/1 >