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Bertermann

Allgemeines

Häufigkeit
183
Rang
20648
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Bertram 1. Es handelt sich um eine lautliche Variante mit Sprossvokal e zwischen Erst- und Zweitglied und Anlehnung an die Familiennamen auf -(er)mann , vergleiche Familiennamen wie Sindermann zum Rufnamen Sindram oder Gundermann zum Rufnamen Gundram.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Berther. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch beraht , altsächsisch berht ‘hell, glänzend’ und althochdeutsch, altsächsisch heri ‘Heer’. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.

Historischer Namenbeleg

Hans Berterman

Belegjahr
1523
Belegort
Magdeburg
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 229.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1953): Schlesisches Namenbuch. Kitzingen. Hier S. 34.
  • Bahlow, Hans (1975): Liegnitzer Namenbuch. Familiennamen, gedeutet aus d. Quellen d. Mittelalters. Lorch (Württemberg). Hier S. 18.
  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 57.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 229.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
04.11.2022
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Bertermann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/20737/1 >