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Bahmann

Allgemeines

Häufigkeit
231
Rang
16280
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Bachmann 1. Es liegt eine im Vogtland gut belegte Lautvariante mit Ausfall des ch am Silbenende vor (siehe Hellfritzsch 1992, Seite 51).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf, siehe Badmann 1. Es liegt eine Lautvariante mit einem im niederdeutschen Raum auftretenden Ausfall des d vor.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Beruf, siehe Buhmann 1. Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 98) ist unsicher, da eine Erklärung für die Lautvarianz fehlt.

Historischer Namenbeleg

Wolff Bahman

Belegjahr
1586
Belegort
Sachsgrün (Gemeinde Triebel/Vogtland)
Quellenangabe
Hellfritzsch, 1992, Seite 51.

Jobst Bohman

Belegjahr
1587
Belegort
Hundsgrün (Gemeinde Eichigt, Sachsen)

=

Jobst Pachman

Belegjahr
1593
Belegort
Hundsgrün (Gemeinde Eichigt, Sachsen)
Quellenangabe
Hellfritzsch, 1992, Seite 51.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 44.
  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 80.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 98.
  • Hellfritzsch, Volkmar (1992): Familiennamenbuch des sächsischen Vogtlandes. Auf der Grundlage des Materials der Kreise Plauen und Oelsnitz. Berlin. Hier S. 51.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 606-609.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
21.10.2021
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Bahmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/16328/1 >