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Collin

Allgemeines

Häufigkeit
289
Rang
12911
Sprachvorkommen
französisch
deutsch
Hauptverbreitung
Frankreich
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Colin 1. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Kollin (heute Kolin) im ehemaligen Kreis Pyritz (Pommern).

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Kolline (heute Kalinowice, Polen), Kolin (heute Kolín, Tschechien) und Collin im Kreis Uckermark (Brandenburg). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 944) ist hinsichtlich der Siedlungen Kolline und Kolin aufgrund der historischen und heutigen Verbreitung des Familiennamens weitgehend auszuschließen; bei der Siedlung Collin handelt es sich lediglich um einen Gutshof.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Frankreich

Häufigkeit
6066
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 06.12.2017.

Belgien

Häufigkeit
3743
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 06.12.2017.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Dräger, Kathrin (2013): CD-Rom-Beilage. In: Familiennamen aus dem Rufnamen Nikolaus in Deutschland. Regensburg.
  • Heuser, Rita (2011): Französische Familiennamen in Deutschland. In: Hengst, Karlheinz/Krüger, Dietlind (Hrsg.): Familiennamen im Deutschen. Erforschung und Nachschlagewerke. Familiennamen aus fremden Sprachen im deutschen Sprachraum. Leipzig, S. 349-372. Hier S. 360.
  • Kollmann, Cristian/Gilles, Peter/Muller, Claire (2016): Luxemburger Familiennamenbuch. Berlin, Boston. Hier S. 64-65.
  • Mergnac, Marie-Odile (2005): Dictionnaire historique des noms de famille. Paris. Hier S. 225 und 227.
  • Morlet, Marie-Thérèse (1991): Dictionnaire étymologique des noms de famille. Paris. Hier S. 232.
  • Schütz, Fritz (1933): Französische Familiennamen in Ostpreußen aus der Zeit der Schweizerkolonie, ihre Herkunft, Schreibweise, Änderung. Gumbinnen. Hier S. 16.
  • Zamora, Juan (1992): Hugenottische Familiennamen im Deutschen. Heidelberg. Hier S. 198.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 944.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.06.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Collin, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/12924/1 >