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Noak

Allgemeines

Häufigkeit
328
Rang
11325
Sprachvorkommen
sorbisch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername, siehe Nowak 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Schwund von intervokalischem w als Ergebnis der Integration sorbischer Familiennamen ins Deutsche (siehe Hellfritzsch 2016, Seite 24).

Historischer Namenbeleg

Noak

Belegjahr
1359
Belegort
Bautzen
Quellenangabe
Wenzel, 1992, Seite 43.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
105
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 7786.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hellfritzsch, Volkmar (2016): Zur Integration sorbischer Personennamen ins Deutsche. Band 24. Bautzen. Hier S. 24.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 768-773.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 7786.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (2010): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 2. Kraków. Hier S. 88 und 90.
  • Wenzel, Walter (1987): Studien zu sorbischen Personennamen. Band 1. Bautzen. Hier S. 52-53 und 63-64.
  • Wenzel, Walter (1992): Studien zu sorbischen Personennamen. 2/II. Bautzen. Hier S. 43.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 186.
  • Wenzel, Walter (2011): Niedersorbische Zunamen für den Neusiedler. In: Zunamen. Zeitschrift für Namenforschung. 6. S. 161–172.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Harald Bichlmeier
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2022
Zitierhinweis

Bichlmeier, Harald und Schiller, Christiane, Noak, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/11344/1 >