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Eis

Allgemeines

Häufigkeit
375
Rang
9810
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym oder Metronym zu einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch, altsächsisch īsan ‘Eisen’ zu Vollformen wie Eisenhardt, Eisoldt, Eisentraut oder zum einstämmigen Rufnamen Iso.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Eisa (Laut Zoder im Kreis Alsfeld, Hessen, siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 426. Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens ist diese Deutung auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 13.04.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Förstemann, Ernst (1966): Altdeutsches Namenbuch. Erster Band: Personennamen. 2. Auflage. München. Hier Sp. 970-978.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 426.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.09.2021
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Eis, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/9815/1 >