Zurück zur Liste

Fritsche

Allgemeines

Häufigkeit
3447
Rang
805
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Fritsch 1. Es liegt eine Lautvariante mit -e vor. Zur Verbreitung der Formen mit und ohne -e siehe Kunze/Nübling 2009, Band 1, Seite 824-826.

Historischer Namenbeleg

Fritsche

Belegjahr
1356
Belegort
Lahr
Quellenangabe
Paulus, 1928, Seite 9.

Ffrederich Ffritsche

Belegjahr
1434
Belegort
Halle/Saale

=

Ffriderich Fritze

Belegjahr
1438
Belegort
Halle/Saale
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 528.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Fritsche häufte sich 1942 auch im Sudetenland und in Niederschlesien (Kunze/Nübling 2012, Band 3, Seite 498).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 824-826.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 497-498.
  • Paulus, Marta (1928): Die alten Lahrer Familiennamen sprachgeschichtlich untersucht. Gießen. Hier S. 9.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 528.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
16.04.2024
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Fritsche, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/805/1 >