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Schledorn

Allgemeines

Häufigkeit
160
Rang
23632
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch slēhe , mittelniederdeutsch slē , slȫn , slone ‘Schlehe’ und mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch dorn ‘Dorn, Stachel, Dornstrauch, -gebüsch’ für jemanden, der in der Nähe von Schlehengebüsch bzw. auf einem gleichnamigen Flurstück wohnt.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Oberschledorn (Ortsteil der Stadt Medebach, Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen). Die von Brechenmacher aufgeführte Siedlung Schlehdorn (Wüstung bei Neuhengstett, Kreis Calw, Baden-Württemberg) kommt aufgrund der Verbreitung des Familiennamens nicht infrage (siehe Brechenmacher 1960-1963, Band 2, Seite 519).

Historischer Namenbeleg

Rudolfus Sletorn

Belegjahr
1223
Belegort
Zürich
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 519.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 519.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.09.2021
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Schledorn, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/23672/1 >