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Schädlich

Allgemeines

Häufigkeit
1389
Rang
2293
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch schedelich , schedlich , mittelniederdeutsch schēdelīk , schēdlīk ‘Schaden bringend; schädlich; Missetäter, der das Land unsicher macht’ für jemanden, der Schaden anrichtet, für einen Schadenstifter, auch einen Raubritter.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername, siehe Schedlich 2. Es handelt sich um eine Schreibvariante. Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens kann diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 483) kaum zutreffen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hellfritzsch, Volkmar (2007): Personennamen Südwestsachsens. Die Personennamen der Städte Zwickau und Chemnitz bis zum Jahre 1500 und ihre sprachgeschichtliche Bedeutung. Leipzig. Hier S. 221.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 162.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 483.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.09.2021
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Schädlich, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/2293/1 >