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Schraven

Allgemeines

Häufigkeit
268
Rang
13971
Sprachvorkommen
niederländisch
Hauptverbreitung
Niederlande
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Graven 1. Es handelt sich um eine Variante mit dem Artikel mittelniederländisch des ‘des’ (maskulin, Genitiv Singular ), der zu 's verkürzt und mit dem Substantiv verschmolzen ist. Zusätzlich variiert die Schreibung (im Niederländischen wird g ähnlich wie ch ausgesprochen).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Graven 3. Es handelt sich um eine morphologische Variante mit dem Artikel mittelniederländisch des ‘des’ (maskulin, Genitiv Singular ), der zu 's verkürzt und mit dem Substantiv verschmolzen ist. Zusätzlich variiert die Schreibung (im Niederländischen wird g ähnlich wie ch ausgesprochen).

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Skrave (Dänemark). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 558) ist aus lautlichen Gründen sowie aufgrund der Verbreitung des Familiennamens weitgehend auszuschließen.

Historischer Namenbeleg

Daneel Sgraven wijf

Belegjahr
1372
Belegort
Kortrijk (Belgien)

=

Daniel den Grave

Belegjahr
1395
Belegort
Kortrijk (Belgien)
Quellenangabe
Debrabandere, 2003, Seite 533.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Niederlande

Häufigkeit
1132
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 23.04.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Debrabandere, Frans (2003): Woordenboek van de familienamen in België en Noord-Frankrijk. Amsterdam [u.a.]. Hier S. 533.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 558.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2021
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Schraven, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/13992/1 >