Zurück zur Liste

Wegmann

Allgemeines

Häufigkeit
2344
Rang
1256
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Schweiz

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Weg 1. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -mann.
  2. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch wec , mittelniederdeutsch wech ‘Weg, Straße’ und dem Suffix -mann für einen Straßenarbeiter oder Straßenwart.
  3. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch wegeman ‘Wanderer, Reisender’ für jemanden, der viel unterwegs ist.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Beruf zu dialektal schwäbisch Wegmann ‘Zichorie, Wegwarte’ für einen Kräutersammler, vergleiche Wegwart 1. Da ein solches Etymon weder historisch noch gegenwärtig belegt ist, bleibt diese Deutung (siehe Brechenmacher 1960-1963, Band 2, Seite 754) unsicher.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Wege 5. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -mann.

Historischer Namenbeleg

Welzli W[egmann]

Belegjahr
1390
Belegort
Au im Bregenzer Wald
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 754.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Schweiz

Häufigkeit
692
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2015
Quelle
interaktiv.tagesanzeiger.ch/newsnetz/namenkarte/, letzter Zugriff 09.03.2022.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 09.03.2022.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 754.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
16.04.2024
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Wegmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1256/1 >