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Lenkeit

Allgemeines

Häufigkeit
394
Rang
9297
Sprachvorkommen
deutsch
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Herkunft, siehe Lenkaitis 1. Es handelt sich um eine morphologische Variante, bei der im Zuge der Eindeutschung die Flexionsendung -is getilgt und ai durch ei ersetzt wurde.

Historischer Namenbeleg

Hans Lenckeitis

Belegjahr
1540
Belegort
Bitten (Bittehnen)
Quellenangabe
Diehlmann, 2008, Seite 79.

Michel Lenkeit

Belegjahr
1736
Belegort
Kohlischken
Quellenangabe
Kenkel, 1972, Seite 9.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 10.12.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Diehlmann, Hans Heinz (2008): Die Türkensteuer im Herzogtum Preußen 1540. Ragnit, Insterburg, Georgenburg und Saalau. Band 3. Hamburg. Hier S. 79.
  • Kenkel, Horst (1972): Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736. Hamburg. Hier S. 9 und 260-261.
  • Schiller, Christiane (2008): Familiennamen preußisch-litauischer Provenienz in der Bundesrepublik. In: Zunamen – Zeitschrift für Namenforschung. 3/1. S. 38-58. Hier S. 52.
  • Vanagas, Aleksandras (1989): Lietuvių pavardžių žodynas. Band 2. Vilnius. Hier S. 57.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Lenkeit, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/9315/1 >