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Thomas

Allgemeines

Häufigkeit
16377
Rang
93
Sprachvorkommen
deutsch
französisch
englisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Frankreich
Belgien
USA
Großbritannien

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Thomas, der auf einen Beinamen aramäischen Ursprungs ( te'omā ‘Zwilling’) zurückgeht. Bekannt war der Name im Mittelalter nicht nur als Name des Apostels, sondern auch von Heiligen wie Thomas Beckett (12. Jahrhundert) und Thomas von Aquin (13. Jahrhundert). Der Familienname kann teilweise auch durch Zuwanderung, vor allem aus dem englischen und französischen Sprachgebiet, nach Deutschland gelangt sein. Thomas belegt Rang drei der häufigsten Familiennamen in Frankreich (siehe geopatronyme, letzter Zugriff: 24.01.2017), Rang neun in Großbritannien (siehe gbnames, letzter Zugriff: 24.01.2017) und Rang 16 in den USA (siehe Most common last name, letzter Zugriff: 24.01.2017).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

USA

Häufigkeit
710696
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2000
Quelle
names.mongabay.com/data/t/THOMAS.html, letzter Zugriff 24.01.2017.

Großbritannien

Häufigkeit
144591
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1998
Quelle
gbnames.publicprofiler.org, letzter Zugriff 24.01.2017.

Frankreich

Häufigkeit
30475
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 23.01.2017.

Belgien

Häufigkeit
6613
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 23.01.2017.

Niederlande

Häufigkeit
2293
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 24.01.2017.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 30.09.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Huber, Konrad (1986): Die Personennamen Graubündens. Mit Ausblicken auf Nachbargebiete. Teil 1. Bern. Hier S. 305-306.
  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 273-274.
  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 396-397.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 538-540.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 792-807.
  • Seibicke, Wilfried (2003): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 4: Sc-Z. Berlin und New York. Hier S. 227-230.
  • Stricker, Hans/Banzer, Toni/Hilbe, Herbert (2008): Liechtensteiner Namenbuch. Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein: Die Vornamen. Die Kollektivnamen. Band 2. Vaduz. Hier S. 327.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Thomas, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/93/1 >