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Gehrmann

Allgemeines

Häufigkeit
3348
Rang
838
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Germann 1. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Germann 2. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  3. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum altpreußischen Rufnamen German, einer Variante des altpreußischen Rufnamens Girman. Der Rufname setzt sich aus den Namengliedern gir- (< altpreußisch girtwei ‘loben, preisen’) und altpreußisch man- (vergleiche litauisch manýti ‘verstehen, denken’) zusammen. Der Familienname liegt in eingedeutschter Schreibweise vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Germanus 1. Es liegt eine eingedeutschte Variante mit Tilgung der Endung -us sowie mit der Schreibung eh und nn vor.
  2. Benennung nach Wohnstätte, siehe Germann 5. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  3. Benennung nach Beruf, siehe Gehrmeyer 1. Vor allem in Westfalen und Niedersachsen kam es zu einem Wechsel der Namenzusätze -mann und -meier .

Historischer Namenbeleg

Gregor Gehrmann

Belegjahr
1560
Belegort
Santoppen (später Kreis Rößel, Ostpreußen)
Quellenangabe
gedbas.genealogy.net/person/show/90694902, letzter Zugriff: 09.11.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 173-174.
  • Trautmann, Reinhold (1925): Die altpreußischen Personennamen. Ein Beitrag zur baltischen Philologie. Göttingen. Hier S. 32-33 und 139.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin und Schiller, Christiane, Gehrmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/838/1 >