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Scheper

Allgemeines

Häufigkeit
436
Rang
8308
Sprachvorkommen
deutsch
niederländisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Niederlande

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Schaper 1. Es liegt eine Lautvariante mit Umlaut a > e vor.
  2. Benennung nach Beruf zu mittelniederdeutsch scheper ‘Schiffer, Schiffsmann’.
  3. Benennung nach Beruf zu mittelniederländisch schaper , schapere , scheper ‘Schäfer’.

Historischer Namenbeleg

Godefert der Scepere

Belegjahr
1285
Belegort
Rijkhoven (Belgien)
Quellenangabe
Debrabandere, 2003, Seite 1095.

Heydeken Scheper

Belegjahr
1347
Belegort
Aken (Elbe)
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 501.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Niederlande

Häufigkeit
1741
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
www.cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 26.01.2016.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Debrabandere, Frans (2003): Woordenboek van de familienamen in België en Noord-Frankrijk. Amsterdam [u.a.]. Hier S. 1095.
  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 621-622.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 156-167.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 501.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.11.2020
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Scheper, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/8321/1 >