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Lehnert

Allgemeines

Häufigkeit
3760
Rang
729
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Lehnhart 1. Es liegt eine Variante mit Auflösung der Kompositionsfuge und Abschwächung des Nebensilbenvokals vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch lēhenære ‘Besitzer eines Lehn-, Bauerngutes’. Bei diesem Standesnamen liegt eine Lautvariante mit t -Antritt vor.
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch lene ‘Lehne’, etwa für den Anwohner eines Berghangs. Es liegt eine Lautvariante mit t -Antritt vor.

Historischer Namenbeleg

Lenerth (Rufname)

Belegjahr
1522
Belegort
Hildesheim
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 44.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
209
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2013
Quelle
kdejsme.cz, letzter Zugriff 03.03.2015.

Frankreich

Häufigkeit
100
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 03.03.2015.

Polen

Häufigkeit
95
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 6197.

Luxemburg

Häufigkeit
20
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2009
Quelle
lfa.uni.lu, letzter Zugriff 03.03.2015.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 10.12.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 6197.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 44.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.06.2022
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Lehnert, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/729/1 >