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Pförtner

Allgemeines

Häufigkeit
513
Rang
6986
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch phortenære , phortener , portenære , porzenære , porzener , mittelniederdeutsch pōrtener , pörtener , pörtner , pōrtner , pōrzenere ‘Pförtner, Türhüter, Torwächter’ für einen Wächter am Stadttor, Öffner und Schließer der Pforte.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Pforte 1. Es liegt ein Derivat mit dem um n erweiterten Suffix -er und Umlaut vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Pforten (Stadtteil von Gera, Thüringen). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 298) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens unwahrscheinlich.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 987.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 298.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
01.08.2022
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Pförtner, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/6987/1 >