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Dieck

Allgemeines

Häufigkeit
551
Rang
6495
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch dīk ‘Deich; Teich’ für jemanden, der an einem Deich oder Damm bzw. an einem Teich wohnt.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Dieck (Wohnplatz, Gemeinde Selfkant, Nordrhein-Westfalen), Diek (Wohnplatz, Stadt Bassum, Niedersachsen) und Dyck (Wohnplatz, Stadt Nettetal, Nordrhein-Westfalen). Diese Deutung kommt nur in Einzelfällen infrage, da die betreffenden Siedlungen sehr klein sind. Auch Dziki bei Szczecinek (Woiwodschaft Westpommern, Polen) hieß historisch Dieck. Eine weitere gleichnamige Siedlung in Polen (ehemals Brandenburg) (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 188) ist nicht auffindbar.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu Dieck, einer Kurzform des Rufnamens Dietrich (zum Rufnamen siehe Dietrich 1).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 28.05.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 188.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 586-595.
  • Naumann, Horst (2007): Das große Buch der Familiennamen. Alter, Herkunft, Bedeutung. München. Hier S. 92.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
01.08.2022
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Dieck, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/6506/1 >