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Metze

Allgemeines

Häufigkeit
568
Rang
6266
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Metronym zum Rufnamen Metz, einer kontrahierten und mit dem hypkoristischen Suffix -z gebildeten Form von Mechthild. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch, altsächsisch maht ‘Macht, Kraft, Vermögen’ und althochdeutsch hiltja , altsächsisch hild ‘Kampf’ .
  2. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch metz , metze ‘Messer’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Messerschmied.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch metze ‘kleines Trocken- oder Flüssigkeitsmaß’ für den Hersteller der entsprechenden Gefäße oder den Nutzer, z.B. einen Getreidehändler.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Matz 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Umlaut und e im Auslaut.
  3. Benennung nach Rufname, siehe Matz 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Umlaut und e im Auslaut.
  4. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch metze ‘Mädchen niederen Standes, Hure’. Das Appellativ ist von dem häufigen Rufnamen abgeleitet, allerdings erst seit dem 15. Jahrhundert vermehrt in Gebrauch. Zur Etymologie siehe Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, letzter Zugriff: 10.01.2020.
  5. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Metze (Stadtteil von Niedenstein, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 327.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Metze, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/6269/1 >