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Knapp

Allgemeines

Häufigkeit
4660
Rang
567
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Knappe 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Apokope des e .
  2. Benennung nach Übername, siehe Knappe 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Apokope des e .

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch knap ‘Hügel’. Diese Deutung kann nur für die seltenen Vorkommen im niederdeutschen Raum zutreffen.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Knapp (Stadtteil von Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen; Ortsteil von Wackersberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern). Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens ist diese Deutung (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 384; Zoder 1968, Band 1, Seite 919) weitgehend auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
1362
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 384.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 1010.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 919.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.04.2021
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Knapp, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/567/1 >