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Greil

Allgemeines

Häufigkeit
636
Rang
5560
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Österreich

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername, siehe Greul 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Entrundung eu > ei .

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Greul 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Entrundung eu > ei .
  2. Benennung nach Beruf, siehe Greul 3. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Entrundung eu > ei .

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername zu dialektal bairisch greiteln ‘die Beine spreizen; kleinlich urteilen’. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 610) ist aus lautlichen Gründen, aufgrund des unklaren Alters der Bezeichnung und wegen des unklaren Benennungsmotivs auszuschließen. Zoder selbst versieht sie mit mehreren Fragezeichen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
300
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Finsterwalder, Karl (1994): Tiroler Familiennamenkunde. Sprach- und Kulturgeschichte von Personen-, Familien- und Hofnamen; mit einem Namenlexikon. Innsbruck. Hier S. 303.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 159-160.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 880-881.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 610.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
21.10.2021
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Greil, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5563/1 >