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Schürmann

Allgemeines

Häufigkeit
4887
Rang
524
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Schür 1. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Schür 2. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Schüren (Stadtteil von Dortmund; Stadtteil von Meschede, beide Nordrhein-Westfalen). Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor. Die gleichnamige Siedlung im Saarland (Stadtteil von St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens weitgehend auszuschließen.
  2. Benennung nach Übername, siehe Schür 3. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  3. Benennung nach Übername, siehe Schür 4. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  4. Benennung nach Wohnstätte, siehe Schür 5. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  5. Benennung nach Beruf, siehe Schürmeyer 1. Vor allem in Westfalen und Niedersachsen kam es zu einem Wechsel der Namenzusätze -mann und -meyer (siehe Zoder 1951, Seite 72-74).

Historischer Namenbeleg

Herman Schüerman van Wenterschwick

Belegjahr
1593
Belegort
Coesfeld
Quellenangabe
Kewitz, 1999, Seite 354.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Niederlande

Häufigkeit
113
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 20.09.2019.

Belgien

Häufigkeit
94
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 20.09.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 640.
  • Kewitz, Bernhard (1999): Coesfelder Beinamen und Familiennamen vom 14. bis 16. Jahrhundert. Heidelberg. Hier S. 354.
  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 607.
  • Kunze, Konrad (2004): dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. 5. Auflage. München. Hier S. 102-103.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 456-459 und 462-463.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 944-948.
  • Zoder, Rudolf (1951): Die niedersächsischen Meier. Eine sozial- und agrargeschichtliche Studie an Hand der Familiennamen auf -"meier". Hildesheim. Hier S. 72-74.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.11.2020
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Schürmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/524/1 >