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Löschner

Allgemeines

Häufigkeit
695
Rang
5021
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Löscher 1. Hier liegt eine Erweiterung des Suffixes -er mit n vor (siehe hierzu Kunze/Nübling 2012, Band 3, Seite 94-103).
  2. Benennung nach Übername, siehe Löscher 2. Hier liegt eine Erweiterung des Suffixes -er mit n vor (siehe hierzu Kunze/Nübling 2012, Band 3, Seite 94-103).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Leschen (historisch mehrfach in Schlesien). Der gleichnamige Ortsteil der Stadt Döbeln (Landkreis Mittelsachsen, Sachsen) kommt aufgrund der Verbreitung des Familiennamens kaum infrage, ebenso wenig die von Naumann genannten Siedlungen Löschau (Ortsteil von Bautzen, Landkreis Bautzen, Sachsen) und Löschen (Gemeindeteil von Laubst, Ortsteil der Stadt Drebkau, Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg) (siehe Naumann 2007, Seite 185).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 04.02.2020.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hellfritzsch, Volkmar (1992): Familiennamenbuch des sächsischen Vogtlandes. Auf der Grundlage des Materials der Kreise Plauen und Oelsnitz. Berlin. Hier S. 135.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 94-103.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 365-366.
  • Naumann, Horst (2007): Das große Buch der Familiennamen. Alter, Herkunft, Bedeutung. München. Hier S. 185.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Löschner, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5025/1 >