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Deich

Allgemeines

Häufigkeit
72
Rang
48206
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Dieck 1. Es liegt eine Teilverhochdeutschung mit ie > ei und ck > ch vor (siehe auch Teich 1).

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Am Deich (mehrere Wohnplätze in Niedersachsen und Schleswig-Holstein). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 351) ist unsicher, weil das Alter der entsprechenden Siedlungen und Gehöfte nicht bekannt ist und diese sehr klein sind. Siedlungsnamen wie Dieck (Wohnplatz, Gemeinde Selfkant, Nordrhein-Westfalen), Diek (Wohnplatz, Stadt Bassum, Niedersachsen) und Dyck (Wohnplatz, Stadt Nettetal, Nordrhein-Westfalen) sowie ehemals gleichlautende Siedlungsnamen in Pommern und Brandenburg (jetzt Polen) (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 182,, Seite 188) kommen aus lautlichen Gründen sowie aufgrund der Verbreitung des Familiennamens ebenfalls wenig infrage.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 601.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 351.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2021
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Deich, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/48255/1 >