Zurück zur Liste

Onuszeit

Allgemeines

Häufigkeit
2
Rang
428428
Sprachvorkommen
deutsch
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Onus (1736 mehrfach im Hauptamt Insterburg belegt), einer preußisch-litauischen Form zum polnischen Rufnamen Hanuś. Dem Namen Onuszeit liegt der preußisch-litauische Familienname Onuszaitis zugrunde, ein mit dem Suffix -aitis gebildetes Patronym. Der Ersatz von <ai> durch <ei> sowie die Tilgung der Endung -is erfolgte im Prozess der Eindeutschung.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Annuszeit 1. Es handelt sich um eine lautliche Variante.

Historischer Namenbeleg

Chrißas Ohnußaitis

Belegjahr
1736
Belegort
Gr. Grobienen
Quellenangabe
Kenkel, 1972, Seite 37.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Aufgrund der geringen Häufigkeit dieses Namens wird aus Datenschutzgründen keine Karte angezeigt.

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Litauen

Häufigkeit
19
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1940
Quelle
Vanagas.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Onusaitis .

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kenkel, Horst (1972): Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736. Hamburg. Hier S. 37.
  • Vanagas, Aleksandras (1989): Lietuvių pavardžių žodynas. Band 2. Vilnius. Hier S. 349.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
15.02.2021
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Onuszeit, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/447498/1 >