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Legler

Allgemeines

Häufigkeit
808
Rang
4255
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Legel 1. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -er und Synkope des e .

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Legel (heute Łagoda, Woiwodschaft Lebus, Polen). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 31) kann in Einzelfällen zutreffen.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft, siehe Lägeler 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Synkope des e . Gleichzeitig variiert die Schreibung. Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens ist diese Deutung (siehe Brechenmacher 1960, Band 2, Seite 143) weitgehend auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
50
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 6193.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 12.03.2020.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 143.
  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 428-429.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 327.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 6193.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 31.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Alina Hauch
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Hauch, Alina, Legler, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/4257/1 >