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Fuchs

Allgemeines

Häufigkeit
30905
Rang
42
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch vuhs , vuohs ‘Fuchs’ für einen schlauen, listigen oder rothaarigen Menschen. Siehe auch Voß.
  2. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch vuhs , vuohs ‘Fuchs’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Kürschner, der Fuchspelze verarbeitet, oder für einen Jäger (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 262).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte zum Häusernamen Zum Fuchse.

Historischer Namenbeleg

Nicolaus Vulpes de domo zem Fuhse

Belegjahr
1269
Belegort
Basel
Quellenangabe
Socin, 1966, Seite 398.

Hans Fuchs

Belegjahr
1419
Belegort
Magdeburg
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 533.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
7308
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Schweiz

Häufigkeit
2863
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2015
Quelle
interaktiv.tagesanzeiger.ch/newsnetz/namenkarte/, letzter Zugriff 02.07.2021.

Polen

Häufigkeit
2170
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 2811-2812.

Frankreich

Häufigkeit
1822
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 13.11.2015.

Niederlande

Häufigkeit
600
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 13.11.2015.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 151.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 723-729.
  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 262.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 2811-2812.
  • Socin, Adolf (1966): Mittelhochdeutsches Namenbuch. Hildesheim. Hier S. 398.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 533.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
01.03.2023
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Fuchs, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/42/1 >