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Siedler

Allgemeines

Häufigkeit
832
Rang
4127
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Siedeler 1. Es liegt eine Lautvariante mit Synkope del > dl vor.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Siedeler 2. Es liegt eine Lautvariante mit Synkope del > dl vor.
  3. Benennung nach Übername, siehe Siedeler 3. Es liegt eine Lautvariante mit Synkope del > dl vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Alt Siedel in Schlesien. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor. Diese Deutung (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 621-622) ist weitgehend auszuschließen, da die Siedlung bis 1936 Schedlitz hieß und erst danach in Alt Siedel umbenannt wurde (seit 1945 Siedlec ).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
67
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
moikrewni.pl/mapa/, letzter Zugriff 08.02.2017.

Historische Verbreitung

Der Familienname Siedler war 1942 auch östlich von Oder und Neiße verstreut verbreitet (Genevolu, letzter Zugriff: 08.02.2017).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 621-622.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.01.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Siedler, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/4127/1 >