Zurück zur Liste

Artopoeus

Allgemeines

Häufigkeit
4
Rang
342068
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu altgriechisch artopoiós ‘Brotbäcker’. Es handelt sich um eine Gräzisierung deutscher Familiennamen wie Becker (siehe Becker). Der Humanist Johannes Artopoeus (1520-1566) hieß eigentlich Becker (Deutsche Biographie, letzter Zugriff: 16.03.2018). Der Student Laurentius Artopoeus (1544-1551 in Leipzig immatrikuliert) ist auch mit dem latinisierten Familiennamen Pistor (zu lateinisch pistor ‘Bäcker’) bezeugt (RAG, letzter Zugriff: 16.03.2018).

Historischer Namenbeleg

Johannes Artopoeus Weissenburgensis

Belegjahr
1550
Belegort
Wittenberg
Quellenangabe
Förstemann, 1976, Seite 260.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Aufgrund der geringen Häufigkeit dieses Namens wird aus Datenschutzgründen keine Karte angezeigt.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Förstemann, Karl Eduard (Hrsg.) (1976): Album Academie Vitebergensis. Ältere Reihe in 3 Bänden. 1502-1602. Band 1. 1502-1560. Neudruck der Ausgabe Leipzig 1841. Tübingen. Hier S. 260.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.11.2021
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Artopoeus, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/345723/1 >