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Griguttis

Allgemeines

Häufigkeit
4
Rang
331101
Sprachvorkommen
deutsch
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Grigas 1. Es handelt sich um eine mit dem Suffix -utis gebildete Diminutivform, die hier in eingedeutschter Schreibung erscheint.

Historischer Namenbeleg

Johnis Griguttis

Belegjahr
1736
Belegort
Gibbischen Peter
Quellenangabe
Kenkel, 1972, Seite 137.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
137
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 3527.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Grygutis .

Historische Verbreitung

Der Familienname Griguttis war in Preußisch-Litauen insbesondere nördlich der Memel verbreitet. Für 1736 werden 3 Namenträger nachgewiesen (Kenkel 1972, Seite 255). In Litauen konnten 1940 für den Familiennamen Grigutis 52 Namenträger nachgewiesen werden (Vanagas 1985, Band 1, Seite 715).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kenkel, Horst (1972): Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736. Hamburg. Hier S. 137 und 255.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 3527.
  • Vanagas, Aleksandras (1985): Lietuvių pavardžių žodynas. Band 1. Vilnius. Hier S. 715.
  • Zinkevičius, Zigmas (2008): Lietuvių asmenvardžiai. Vilnius. Hier S. 404.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Griguttis, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/333260/1 >