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Lindemann

Allgemeines

Häufigkeit
6960
Rang
332
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Linde 1. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  2. Benennung nach Übername, siehe Linde 2. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  3. Benennung nach Herkunft, siehe Linde 3. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor. In Einzelfällen ist auch Herkunft zu den Siedlungsnamen Lind (mehrmals in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) oder Linden (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen) möglich.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Linde 5. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Lindemeier 1. Vor allem in Westfalen und Niedersachsen kam es zu einem Wechsel der Namenzusätze -mann und -meyer (siehe Zoder 1951, Seite 72-74).

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Lind (Bayern, Österreich), Linden (Schweiz, sehr häufig in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich) und Lindau (Bayern, Schleswig-Holstein, Schweiz). Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 328) ist weitgehend auszuschließen, weil der Familienname in der Nähe der betreffenden Siedlungen sehr selten vorkommt.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Dänemark

Häufigkeit
307
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2005
Quelle
danskernesnavne.navneforskning.ku.dk, letzter Zugriff 16.08.2016.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 16.09.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 328.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 256-257.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 298-303.
  • Zoder, Rudolf (1951): Die niedersächsischen Meier. Eine sozial- und agrargeschichtliche Studie an Hand der Familiennamen auf -"meier". Hildesheim. Hier S. 72-74.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
04.10.2022
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Lindemann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/332/1 >