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Lindtner

Allgemeines

Häufigkeit
114
Rang
32359
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Österreich
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Lindner 1. Es liegt eine Schreibvariante vor. In einigen Fällen geht der Familienname auf im 18. Jahrhundert aus dem Erzbistum Salzburg vertriebene, nach Ostpreußen umgesiedelte Protestanten zurück (siehe Kessler 1937, Seite 29).
  2. Benennung nach Herkunft, siehe Lindner 2. Es liegt eine Lautvariante vor. Für die auf Salzburg zurückzuführenden Namenvorkommen kommen insbesondere die genannten Siedlungsnamen in Österreich und Bayern in Frage.

Historischer Namenbeleg

Christof Lindtner

Belegjahr
1527
Belegort
Mattsee (bei Salzburg)
Quellenangabe
Ziller, 1986, Seite 163.

Simon Lindtner

Belegjahr
1685/86
Belegort
Dürrnberg (bei Salzburg)
Quellenangabe
Kessler, 1937, Seite 29.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
203
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Historische Verbreitung

Der Familienname Lindtner war 1942 auch in Ostpreußen verbreitet (siehe Genevolu, letzter Zugriff: 18.08.2016).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kessler, Gerhard (1937): Die Familiennamen der ostpreußischen Salzburger. Königsberg. Hier S. 29.
  • Ziller, Leopold (1986): Die Salzburger Familiennamen. Ihre Entstehung, Herkunft und Bedeutung. Salzburg. Hier S. 163.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Lindtner, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/32456/1 >