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Liska

Allgemeines

Häufigkeit
119
Rang
31135
Sprachvorkommen
tschechisch
slowakisch
polnisch
Hauptverbreitung
Tschechische Republik
Slowakei
Österreich
Polen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu tschechisch liška bzw. slowakisch líška ‘Fuchs’ für jemanden, der in seinem Aussehen oder seinem Verhalten an einen Fuchs erinnert, wobei die Assoziationen in den einzelnen slawischen Sprachen unterschiedlich sein können. Im Tschechischen bzw. Slowakischen wird insbesondere auf ein schlaues, listiges, durchtriebenes Wesen, also einen Schlaukopf, sowie auf eine rote Haar- bzw. Bartfarbe angespielt. Zugrunde liegt der tschechische Familienname Liška bzw. der slowakische Familienname Líška. Die Diakritika werden im Deutschen nicht wiedergegeben. Vereinzelt kann der Familienname auch durch Einwanderung aus einem anderen slawischsprachigen Land (z. B. Polen, Kroatien) nach Deutschland gelangt sein.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Liszka 1. Es handelt sich um eine polnische mundartliche Variante, das sog. Masurieren, in der sz wie s wiedergegeben wird.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
4829
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Liška/hustota/, letzter Zugriff 09.03.2020.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Liška .

Slowakei

Häufigkeit
1464
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovnik.juls.savba.sk/?w=Liska&s=exact&c=o1dc&cs=&d=priezviska#, letzter Zugriff 11.03.2020.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Líška .

Slowakei

Häufigkeit
918
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovnik.juls.savba.sk/?w=Liska&s=exact&c=o1dc&cs=&d=priezviska#, letzter Zugriff 11.03.2020.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Liška .

Österreich

Häufigkeit
159
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Polen

Häufigkeit
89
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 6350.

Kroatien

Häufigkeit
64
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011
Quelle
www.dzs.hr/Hrv/censuses/census2011/results/censusnames.htm, letzter Zugriff 11.03.2020.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Liška .

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 107.
  • Neumann, Johann (1972): Tschechische Familiennamen in Wien. Eine namenskundliche Dokumentation. Wien. Hier S. 120.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 6350.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Liska, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/31196/1 >