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Mucha

Allgemeines

Häufigkeit
1080
Rang
3095
Sprachvorkommen
polnisch
ukrainisch
sorbisch
tschechisch
slowakisch
Hauptverbreitung
Polen
Ukraine
Russland
Weißrussland
Tschechische Republik
Slowakei
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu westslawisch, insbesondere polnisch, sorbisch, tschechisch historisch bzw. mundartlich, slowakisch, auch ukrainisch mucha ‘Fliege’ als Bezeichnung für etwas Unbedeutendes, für einen unbedeutenden, lästigen oder unruhigen Menschen. Der Familienname kann im Einzelfalle auch aus einem anderen slawischsprachigen Land ( z. B. Russland, Weißrussland) nach Deutschland gekommen sein.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
25137
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 7484.

Ukraine

Häufigkeit
6167
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011-2013
Quelle
ridni.org/karta/Муха, letzter Zugriff 09.06.2021.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Муха / Mukha .

Russland

Häufigkeit
4233
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2014
Quelle
forebears.io/surnames/mukha, letzter Zugriff 08.08.2021.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die in englischer Transkription angeführte Namenform Mukha .

Weißrussland

Häufigkeit
2573
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2014
Quelle
forebears.io/surnames/mukha, letzter Zugriff 08.08.2021.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die in englischer Transkription angeführte Namenform Mukha .

Tschechische Republik

Häufigkeit
1775
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Mucha/hustota/, letzter Zugriff 29.05.2019.

Slowakei

Häufigkeit
1349
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovnik.juls.savba.sk/?w=Mucha&s=exact&c=a6e1&cs=&d=priezviska#, letzter Zugriff 29.05.2019.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 31.05.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 122.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 7484.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 68.
  • Unbegaun, Boris Ottokar (1972): Russian Surnames. Oxford. Hier S. 191.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 179.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Mucha, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/3096/1 >