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Schmitz

Allgemeines

Häufigkeit
38606
Rang
29
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Schmidt 1. Es liegt ein patronymischer starker Genitiv mit dem Suffix -s vor, wobei z eine graphische Variante des s -Suffix darstellt, die nach t und d auftritt.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Schmidt 2. Es liegt ein patronymischer starker Genitiv mit dem Suffix -s vor, wobei <z> eine graphische Variante des s -Suffix darstellt, die nach t und d auftritt.
  2. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch smiz , smitze ‘Schlag, Streich; List’ für einen listigen Menschen (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 534).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Luxemburg

Häufigkeit
722
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2009
Quelle
lfa.uni.lu, letzter Zugriff 28.07.2014.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 657.
  • Kunze, Konrad (2003): dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. 4. Auflage. München. Hier S. 116-117 und 212.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 328-343.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 34-43.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 534.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Nikola Kunz
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Kunz, Nikola, Schmitz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/29/1 >