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Spiel

Allgemeines

Häufigkeit
136
Rang
27618
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch spil ‘Spiel, Zeitvertreib, Scherz, Unterhaltung, Vergnügen; Musik, Musikinstrument, Musikant, Saitenspiel’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Musikanten oder Spielmann.
  2. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch spil ‘Spiel, Brettspiel, Glücksspiel, Zeitvertreib, Scherz, Unterhaltung, Vergnügen; Musik, Musikinstrument, Musikant, Saitenspiel’ für jemanden, der viel und gerne spielt. Im Mittelalter waren besonders Würfel-, Brett- und Kartenspiele beliebt (siehe Deutsches Rechtswörterbuch, letzter Zugriff: 22.08.2022).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf, siehe Spiegel 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  2. Benennung nach Übername, siehe Spiegel 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  3. Benennung nach Wohnstätte, siehe Spiegel 3. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  4. Benennung nach Wohnstätte, siehe Spiegel 4. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  5. Benennung nach Wohnstätte, siehe Spiegel 5. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  6. Benennung nach Herkunft, siehe Spiegel 6. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kontraktion.
  7. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Spiel (Ortsteil von Titz, Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen). Diese Deutung (siehe Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 633; Zoder 1968, Band 2, Seite 633) kommt allenfalls für die sehr seltenen Vorkommen des Familiennamens in der Nähe dieser Siedlung infrage.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 633.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 574.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 633.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Alina Hauch
Veröffentlichungsdatum
15.02.2024
Zitierhinweis

Hauch, Alina, Spiel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/27631/1 >