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Roger

Allgemeines

Häufigkeit
139
Rang
27188
Sprachvorkommen
deutsch
französisch
englisch
katalanisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Frankreich
USA
Großbritannien
Spanien

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Röger 1. Es liegt eine Lautvariante ohne Umlaut vor. Der Familienname kann auch auf die gleich lautende französische, englische oder katalanische Entsprechung des deutschen Rufnamens Roger zurückgehen.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf, siehe Röger 2. Es liegt eine Lautvariante ohne Umlaut vor.
  2. Benennung nach Übername, siehe Röger 3. Es liegt eine Lautvariante ohne Umlaut vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Wohnstätte zu polnisch róg , niedersorbisch rog , tschechisch roh , obersorbisch róh ‘Horn; Ecke, Winkel, Ende’. Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 412) ist aus morphologischen Gründen weitgehend auszuschließen.

Historischer Namenbeleg

Rogerus (Rufname)

Belegjahr
1215
Belegort
Münsterland
Quellenangabe
Hartig, 1967, Seite 209.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Frankreich

Häufigkeit
10544
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 12.01.2018.

USA

Häufigkeit
4654
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2000
Quelle
namecensus.com/, letzter Zugriff 30.07.2021.

Großbritannien

Häufigkeit
3278
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2018
Quelle
britishsurnames.co.uk, letzter Zugriff 12.01.2018.

Spanien

Häufigkeit des Namens in erster Position:
1984
Häufigkeit des Namens in zweiter Position:
1928
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2018
Quelle
ine.es, letzter Zugriff 12.01.2018.

Belgien

Häufigkeit
855
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 12.01.2018.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 261 und 412.
  • Hanks, Patrick (2003): Dictionary of American Family Names. Band 3. Oxford, New York. Hier S. 212.
  • Hartig, Joachim (1967): Die münsterländischen Rufnamen im späten Mittelalter. Köln und Graz. Hier S. 209.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
21.10.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Roger, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/27188/1 >