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Allgemeines

Häufigkeit
8704
Rang
235
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch linc , lenc , mittelniederdeutsch link ‘link, linkisch, unwissend’ für einen Linkshänder oder einen linkischen, ungeschickten Menschen.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Wohnstätte zu Örtlichkeitsnamen wie in den Linken, die auf mittelniederdeutsch link ‘Höhenrücken, Abhang, Hügel’ zurückgehen (siehe Jellinghaus 1923, Seite 129). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Seite 63) ist weitgehend auszuschließen, da der Familienname in Westfalen kaum vorkommt.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Link. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Seite 63) ist weitgehend auszuschließen, da der entsprechende Siedlungsname (Kreis Schildberg, Provinz Posen) in historischen Ortsverzeichnissen nicht aufgeführt ist.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Jellinghaus, Hermann (1923): Die westfälischen Ortsnamen nach ihren Grundwörtern. Kiel, Leipzig. Hier S. 129.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 779-780.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 816-819 und 825-827.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 63.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Link, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/235/1 >