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Goral

Allgemeines

Häufigkeit
183
Rang
20648
Sprachvorkommen
polnisch
slowakisch
Hauptverbreitung
Polen
Slowakei

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu polnisch mundartlich góral , goral , gorol ‘Bergbewohner, Gebirgler, Gorale’ (< allgemein slawisch *gor- ‘Berg-’) für jemanden, der am oder auf einem Berg, einer Erhebung bzw. in einer bergigen Umgebung wohnhaft ist.
  2. Benennung nach Herkunft zu polnisch mundartlich Góral , Goral , Gorol , slowakisch Goral ‘Gorale’. Der Name bezieht sich auf die Stammesbezeichnung der Goralen. Sie bilden eine Bevölkerungsgruppe in der polnisch-slowakischen Grenzregion der Hohen Tatra. Das Goralische stellt einen Übergangsdialekt zwischen dem Polnischen und Slowakischen dar.

Historischer Namenbeleg

Martha Goral

Belegjahr
1779
Belegort
Zülkowitz (Schlesien, heute Sułków, Polen)
Quellenangabe
www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=bauerwitz&ID=I14666, letzter Zugriff: 12.02.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
8495
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 3344.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Góral .

Polen

Häufigkeit
1194
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 3287.

Slowakei

Häufigkeit
189
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovniky.juls.savba.sk/?w=Goral&s=exact&c=l5a4&d=priezviska&ie=utf-8&oe=utf-8#, letzter Zugriff 12.02.2018.

Tschechische Republik

Häufigkeit
64
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Goral/hustota/, letzter Zugriff 12.02.2018.

Ukraine

Häufigkeit
398
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011-2013
Quelle
ridni.org/karta/гораль, letzter Zugriff 08.07.2020.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Гораль , Goral' .

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanych w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 3287 und 3344.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 209.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Goral, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/20661/1 >