Zurück zur Liste

Schmidtlein

Allgemeines

Häufigkeit
191
Rang
19845
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe auch Schmidt 1. Es liegt ein Derivat mit dem Diminutivsuffix -lein vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Schmidt 2. Es liegt ein Derivat mit dem Diminutivsuffix -lein vor.

Historischer Namenbeleg

der Smidel (Rufname)

Belegjahr
1341
Belegort
Regensburg

=

dem Smydlein (Rufname)

Belegjahr
1345
Belegort
Regensburg
Quellenangabe
Kohlheim, 1977, Seite 494.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Förstemann, Ernst (1966): Altdeutsches Namenbuch. Erster Band: Personennamen. 2. Auflage. München. Hier Sp. 1350.
  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 494.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 397-399.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 205.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Nikola Kunz
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.05.2024
Zitierhinweis

Kunz, Nikola und Heuser, Rita, Schmidtlein, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/19917/1 >