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Vrabac

Allgemeines

Häufigkeit
11
Rang
186003
Sprachvorkommen
bosnisch
kroatisch
serbisch
Hauptverbreitung
Bosnien und Herzegowina
Kroatien
Serbien

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu kroatisch, serbisch vrabac ‘Sperling, Spatz’ für jemanden, der in seinem Äußeren oder Verhalten an einen Sperling, Spatzen erinnert, wie z.B. eine kleine, flinke, gewandte Person.
  2. Benennung nach Beruf zu kroatisch, serbisch vrabac ‘Sperling, Spatz’. Es liegt ein indirekter Berufsname für einen Vogelhändler bzw. Vogelfänger oder Vogelsteller, einen heute ausgestorbenen Beruf, vor. Seit dem Mittelalter galten fast alle Kleinvögel - selbst Stare und Elstern - als Leckerbissen und wurden dazu mit Leimruten bzw. Netzen gefangen (siehe Simek 1995, Seite 31, Seite 124).

Historischer Namenbeleg

Vrabac, Šaban

Belegjahr
1894
Belegort
Vlasenica, Bosnien-Herzegovina
Quellenangabe
des.genealogy.net/search/show/14733993, letzter Zugriff: 26.06.2018.

Vrabac, Mijo

Belegjahr
1914
Belegort
Zagreb, Kroatien
Quellenangabe
des.genealogy.net/search/show/14617009, letzter Zugriff: 26.06.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Bosnien und Herzegowina

Häufigkeit
530
Angaben zur Quelle
Jahr der Quelle
2014
Quelle
forebears.io/surnames/vrabac, letzter Zugriff 26.06.2018.

Kroatien

Häufigkeit
165
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011
Quelle
www.dzs.hr/Hrv/censuses/census2011/results/censusnames.htm, letzter Zugriff 26.06.2018.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Simek, Rudolf/Mikulášek, Stanislav (1995): Kleines Lexikon der tschechischen Familiennamen in Österreich. Wien. Hier S. 31 und 124.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
15.11.2020
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Vrabac, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/187808/1 >