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Adel

Allgemeines

Häufigkeit
204
Rang
18657
Sprachvorkommen
deutsch
arabisch
persisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Ägypten
Saudi-Arabien
Syrien
Iran

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym oder Metronym zu einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch adal , altsächsisch *athali ‘Geschlecht, Adel’ zu Vollformen wie Adelbert, Adelhard bzw. Adelheid.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Adil 1. Es handelt sich um eine alternative Transkription, entweder direkt aus dem Arabischen oder über eine Vermittlersprache, in dieser Form besonders das Persische.
  2. Benennung nach Übername, siehe Adil 2. Es handelt sich um eine alternative Transkription, entweder direkt aus dem Arabischen oder über eine Vermittlersprache, in dieser Form besonders das Persische.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 31.01.2020.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 527.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 16.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Mehmet Aydin
Veröffentlichungsdatum
15.11.2020
Zitierhinweis

Heuser, Rita und Aydin, Mehmet, Adel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/18667/1 >