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Schermann

Allgemeines

Häufigkeit
205
Rang
18474
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Österreich
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch schern , mittelniederdeutsch schēren ‘schneiden, abschneiden, scheren’ für einen Bartscherer, in Einzelfällen auch für einen Tuchscherer, Schafscherer oder Wundarzt. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor. Vergleiche Scherer 1.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Scheer 2. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor. Zusätzlich variiert die Schreibung.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Scheer (Stadt im Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg). Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor. Die von Zoder (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 503) genannte Siedlung Schermen (Gemeinde Möser, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens auszuschließen.

Historischer Namenbeleg

Wernh. dictus Schermann

Belegjahr
1288
Belegort
Laufenburg
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 502.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
330
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 24.02.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 502.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 503.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
16.05.2022
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Schermann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/18528/1 >