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Anderle

Allgemeines

Häufigkeit
222
Rang
16998
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Österreich

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Ander 1. Es liegt ein Derivat mit dem Diminutivsuffix -le vor. Zur häufigen Verbreitung des Suffixes bei Namen deutschen Ursprungs in Tschechien (wobei möglicherweise Ersatz des l -Suffixes nach r vorliegt) siehe Matúšová 2015, Seite 82-83.

Historischer Namenbeleg

Georg Anderle

Belegjahr
1541
Belegort
Zwittau
Quellenangabe
Schwarz, 1973, Seite 42.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
448
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
kdejsme.cz, letzter Zugriff 04.05.2018.

Österreich

Häufigkeit
252
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 858.
  • Matúšová, Jana (2015): Německá vlastní jména v češtině. Praha. Hier S. 82-83.
  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 27.
  • Schwarz, Ernst (1973): Sudetendeutsche Familiennamen des 15. und 16. Jahrhunderts. München. Hier S. 42.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
01.03.2021
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Anderle, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/17019/1 >