Zurück zur Liste

Paulik

Allgemeines

Häufigkeit
264
Rang
14212
Sprachvorkommen
sorbisch
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Österreich

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum niedersorbischen bzw. obersorbischen Rufnamen Pawlik, einer Ableitung zum sorbischen Rufnamen Paẃel mit dem Diminutivsuffix -ik. Zum Rufnamen siehe Pawel 3. Bereits im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde im Sorbischen die Verbindung aw vor Konsonant durch au ersetzt.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Pavlik 1. Es handelt sich um eine eingedeutschte Lautvariante. Es kann auch die slowakische bzw. tschechische Rufnamenform Paulík zugrundeliegen, vergleiche Paulicek 1.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Pauliks 1. Es handelt sich um eine morphologische Variante, bei der im Zuge der Eindeutschung die Endung -s getilgt wurde.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Ungarn

Häufigkeit
1085
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
Hajdú 2012, Seite 957.

Slowakei

Häufigkeit
671
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovnik.juls.savba.sk/?w=Paulik&s=exact&c=I72e&cs=&d=priezviska#, letzter Zugriff 16.08.2021.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Paulík .

Tschechische Republik

Häufigkeit
438
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Paulík/hustota/, letzter Zugriff 16.08.2021.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Paulík .

Österreich

Häufigkeit
82
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hajdú, Mihály (2012): Újmagyarkori családneveink tára. XVIII - XXI. század. [Sammlung der ungarischen Familiennamen der Neuzeit: 18.-21. Jh.]. I. adatok [1. Band]. Budapest. Hier S. 957.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 756-757.
  • Neumann, Johann (1972): Tschechische Familiennamen in Wien. Eine namenskundliche Dokumentation. Wien. Hier S. 155.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (2010): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 2. Kraków. Hier S. 126.
  • Wenzel, Walter (1992): Studien zu sorbischen Personennamen. 2/II. Bautzen. Hier S. 51.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Paulik, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/14212/1 >