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Akbalik

Allgemeines

Häufigkeit
17
Rang
141488
Sprachvorkommen
türkisch
Hauptverbreitung
Türkei

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufnamenmuster zu türkisch akbalık ‘Döbel’ (aus türkisch ak ‘weiß’ und türkisch balık ‘Fisch’). Die Benennung erfolgte nach dem Muster alter türkischer Rufnamen, die oft Naturbegriffe enthielten.
  2. Benennung nach Beruf zu türkisch akbalık ‘Döbel’ (aus türkisch ak ‘weiß’ und türkisch balık ‘Fisch’). Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Fischer oder Fischhändler.
  3. Benennung nach kompositionellem Motiv zu türkisch ak ‘weiß’ und türkisch balık ‘Fisch’. Es handelt sich um ein assoziatives Kompositum (zu den Motiven der einzelnen Bestandteile siehe Ak und Balik 1/Balik 2).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname zum türkischen Rufnamen Akbalık. In Namenratgebern aus der Zeit der Einführung von Familiennamen in der Türkei wird Akbalık als Name eines Stammesführers der Akkoyunlu (turkmenische Stammesföderation im 14.-16. Jahrhundert) angegeben (siehe Atalay 1935, Seite 13 und Uraz 1935, Seite 37).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Türkei

Häufigkeit
7421
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2014
Quelle
forebears.io/surnames/akbal%C4%B1k, letzter Zugriff 14.01.2020.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Atalay, Besim (1935): Türk Büyükleri veya Türk Adları. Istanbul. Hier S. 13.
  • Uraz, Murad (1935): Türk adları. Istanbul. Hier S. 37.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Mehmet Aydin
Veröffentlichungsdatum
15.11.2020
Zitierhinweis

Aydin, Mehmet, Akbalik, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/141626/1 >