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Michel

Allgemeines

Häufigkeit
12560
Rang
141
Sprachvorkommen
deutsch
französisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Frankreich
Belgien
Schweiz

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu Michel, einer Lautvariante des Rufnamens Michael mit e statt Hiat ae . Zum Rufnamen siehe Michael 1. Der Familienname kann auch durch Zuwanderung nach Deutschland gelangt sein, besonders aus Frankreich und Belgien, wobei stets dieselbe Bedeutung vorliegt. Michel belegt Rang 14 der häufigsten Familiennamen in Frankreich (siehe geopatronyme.com, letzter Zugriff: 13.03.2017).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch michel ‘groß’ für einen großen Menschen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Frankreich

Häufigkeit
23856
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 13.03.2017.

Belgien

Häufigkeit
5698
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 13.03.2017.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Schweiz

Häufigkeit
2603
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2015
Quelle
interaktiv.tagesanzeiger.ch/newsnetz/namenkarte/, letzter Zugriff 16.07.2021.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 11.01.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Debrabandere, Frans (2003): Woordenboek van de familienamen in België en Noord-Frankrijk. Amsterdam [u.a.]. Hier S. 850-851.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 748-749.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 193 und 769-770.
  • Menk, Lars (2005): A Dictionary of German-Jewish Surnames. Bergenfield. Hier S. 538.
  • Morlet, Marie-Thérèse (1991): Dictionnaire étymologique des noms de famille. Paris. Hier S. 692.
  • Seibicke, Wilfried (2000): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 3: L-Sa. Berlin und New York. Hier S. 323.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.09.2022
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Michel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/141/1 >