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Jobs

Allgemeines

Häufigkeit
271
Rang
13811
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Jobst 1. Es liegt eine Lautvariante mit Wegfall von -t vor.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Job 1. Es liegt ein patronymischer starker Genitiv auf -s vor. Laut Trier 1924, Seite 106 kann jedoch auch eine nominativische Kurzform von Hiob vorliegen.

Historischer Namenbeleg

Jobs (Rufname)

Belegjahr
1365-1378
Belegort
Regensburg
Quellenangabe
Kohlheim, 1977, Seite 61.

Jobs (Rufname)

Belegjahr
1573
Belegort
Braunschweig
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 817.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
118
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 4392.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 61.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 618-622.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 4392.
  • Trier, Jost (1924): Der Heilige Jodocus. Sein Leben und seine Verehrung zugleich ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Namengebung. Breslau. Hier S. 106.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 817.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.06.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Jobs, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/13811/1 >