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Harmel

Allgemeines

Häufigkeit
290
Rang
12856
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Harm 1. Es liegt ein Diminutiv mit dem Suffix -el vor.
  2. Benennung nach Beruf zu mittelniederdeutsch hermel ‘Hermelin’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Kürschner (Verarbeiter von Pelzen). Es liegt eine lautliche Variante mit Senkung e > a vor r vor (siehe Kunze/Nübling, Band 1, Seite 31-32).
  3. Benennung nach Übername zu mittelniederdeutsch hermel ‘Hermelin’ für den Träger oder Besitzer eines solchen Pelzes oder für einen flinken, beweglichen Menschen. Es liegt eine lautliche Variante mit Senkung e > a vor r vor (siehe Kunze/Nübling, Band 1, Seite 31-32).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Frankreich

Häufigkeit
112
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 02.09.2015.

Belgien

Häufigkeit
94
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 02.09.2015.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 31-32.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.06.2022
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Harmel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/12887/1 >