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Lunde

Allgemeines

Häufigkeit
20
Rang
125777
Sprachvorkommen
deutsch
norwegisch
dänisch
schwedisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Norwegen
Dänemark
Schweden

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Lund 2. Es handelt sich um eine morphologische Variante. Zugrunde liegt wahrscheinlich die altnordische Dativform lundi , möglich ist aber auch eine dialektale Variante des Plurals, siehe Veka 2000, Seite 268. Der Familienname ist vor allem in Norwegen weit verbreitet.
  2. Benennung nach Herkunft zu Siedlungsnamen wie Lunde im dänisch-deutschen Grenzgebiet (Ballum Sogn, Kommune Bredebro), Lunden (Kreis Dithmarschen, Nordfriesland), aber auch zu Lühnde (Kreis Hildesheim-Marienburg, Niedersachsen) und Lüne (bei Lüneburg, Niedersachen); siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 96 .

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Norwegen

Häufigkeit
6967
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2015
Quelle
ssb.no, letzter Zugriff 17.08.2015.

Dänemark

Häufigkeit
488
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2015
Quelle
dst.dk, letzter Zugriff 17.08.2015.

Schweden

Häufigkeit
331
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2015
Quelle
scb.se, letzter Zugriff 17.08.2015.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Søndergaard, Georg (1991): Danske Efternavne - betydning, oprindelse, udbredelse. Copenhagen. Hier S. 92.
  • Veka, Olav (2000): Norsk etternamnleksikon. Norske slektsnamn – utbreiing, tyding og opphav. 1. Auflage. Oslo. Hier S. 268.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 2 und 96.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Friederike Kreil
Veröffentlichungsdatum
15.11.2021
Zitierhinweis

Kreil, Friederike, Lunde, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/126836/1 >